PROTOS miniHIL neben einem Laptop

Kompakte HIL Lösung für Embedded System Entwickler

Klein,
schnell,
und viel, viel früher.

Der miniHIL passt auf jeden Arbeitsplatz und ermöglicht Embedded Software Entwicklern ihre Anwendung nach jeder Code-Änderung zu testen.

Lesen Sie mehr

Warum mit miniHIL testen?

Jeder weiß, dass man Software früher und öfter testen sollte. Die Realität ist, leider, meist anders. Hardware, die von Embedded Software gesteuert ist, braucht oft einen HIL (Hardware-in-the-Loop), um das Produkt ausführlich zu testen. Aber ein HIL ist teuer und wird im Normalfall von mehreren Entwicklern und auch noch abteilungsübergreifend genutzt.

Damit jeder Entwickler täglich von den Vorteilen eines HIL Systems profitieren kann, gibt es den miniHIL von PROTOS. Fast so klein wie ein Blatt DIN-A4-Papier, kann der miniHIL täglich, sogar stündlich eingesetzt werden, um die Funktionalität von Code-Änderungen zu prüfen. Dank des Einsatzes eines Modells der End-Anwendung, können Bugfixes, Code-Änderungen und neue Konzepte ausprobiert werden, ohne teure Hardware, z.B. Motortreiber oder Wechselrichter, zu gefährden.

Auch für sicherheitskritische Anwendungen ist der miniHIL besonders geeignet. Anhand der Testfallsprache CaGe können umfangreiche Tests erstellt werden, die Geräte wie Blutzuckermessgeräte oder Fensterheber auf mögliche Fehler prüfen.

Wie funktioniert der miniHIL?

Der PROTOS miniHIL ist eine kompakte Komplettlösung bestehend aus dem miniHIL Hardware-Board und einer Software-Plattform für Umgebungssimulationen und Test Cases.

Übersicht des miniHIL mit MCU

miniHIL Hardware-Setup

Der Aufbau eines Testsystems besteht aus folgenden Schritten:

  • Aufstecken Ihres Evaluation-Boards als System-under-Test. Somit läuft Ihre Embedded Applikation bereits auf dem richtigen Mikrocontroller.
  • Verbinden der Hardware-Interfaces des System-under-Tests mit dem Testsystem.
  • Fehlt eine Schnittstelle oder Funktion? Einfach die FPGA Board dazu nehmen.
  • Entwicklung von Umgebungssimulationen und Test Cases, die auf einem leistungsfähigen Embedded Prozessor laufen (STM32H7).
miniHIL Testaufbau

miniHIL Testentwicklung

Die Tests und Umgebungssimulationen für den miniHIL werden modellgetrieben entwickelt. Die Basis für die Modellierung ist das Open Source Werkzeug Eclipse eTrice welches Struktur- und Verhaltensmodellierung und Codegenerierung ermöglicht. In die eTrice Modelle können nahtlos CaGe Testmodelle integriert werden. Die Kombination ermöglicht den einfachen Aufbau von Modellen, die sowohl Umgebungssimulation als auch Tests enthalten. Voraussetzung für die Entwicklungsumgebung: Windows-PC mit 8 GB RAM und USB 2.0 Ports.

Ein miniHIL Modell besteht aus folgenden Teilen:

  • Adapterbibliothek zur Ansteuerung der Hardware-Interfaces (eTrice Modelle)
  • Simulations- und Monitoring-Elemente, die auf den Hardware-Interfaces aufsetzen (eTrice Modelle)
  • Ihre Test-Cases können sowohl direkt auf die Hardware-Interfaces zugreifen, als auch auf die Elemente für Simulation und Monitoring, z.B. für Fault Injection (CaGe Modelle)

Einsatzgebiete für den miniHIL

Was möchten Sie testen?

Der miniHIL eignet sich für das Testen einer breiten Palette von Produkten, in denen komplexe Steuerungen oder sicherheitskritische Funktionen implementiert sind:

Beispiele für Target Microcontroller (System under Test):

  • ST-Microelectronics: STM32, STM8
  • Infineon: TLE, AURIX, XMC
  • NXP: S12
  • Microchip: dsPIC33
  • ARM Cortex-M
  • und weitere Prozessor-Plattformen

Viele Adapter für herkömmliche MCU-Entwicklungsboards sind schon verfügbar und neue für weitere Prozessoren können wir auf Anfrage entwickeln.

Spezifikationen für den miniHIL

Technische Angaben

Hardware

  • Stromversorgung – 24 V DC Netzteil; 5 V und 3,3 V auf der Platine.
  • Device Under Test (DUT) – Kompatibel mit STM32 Nucleo und Platinen im Arduino-Format. Adapter auf Anfrage.
  • Test System Prozessor – STM32H743 MCU.
  • Schnittstellen und I/O – 18 analoge Ausgänge; 8 analoge Schalter, 16 digitale GPIOs; 2 steuerbare Stromversorgungen (Brown-Out Testing).
  • Debugger – Integrierter ST-Link für Test System Prozessor.
  • DUT Eingabe/Ausgabe – 5 Dreh-Potentiometer; 13 LEDs; 6 Druckschalter; 6 DIP Schalter; CAN Schnittstelle; 4 USB-to-UART Schnittstellen.
  • Weitere Inhalte – Drahtbrücken und USB Kabeln

Software

  • eTrice – Eclipse-basierte Entwicklungsumgebung für den miniHIL.
  • CaGe – eine Programmiersprache zur Modellierung von Testfällen.
  • SimModelLib – Test- und Plattform-Bibliothek.
  • SimRuntime – Laufzeit-Umgebung für die Tests.
  • Cube Projekt – Beispielprojekt, geeignet für den integrierten STM32H743 MCU.

Was ist Ihr Anwendungsfall für den miniHIL?

Beratungsgespräch vereinbaren

Mit dem Senden stimmen Sie unserer Datenschutzvereinbarung zu.